Die Krankheit, die bei Erwachsenen meist durch Geschlechtsverkehr übertragen wird,
kann auch diaplazentar auf den ungeborenen Embryo übertragen werden.
Übertragung: ab dem 4. Schwangerschaftsmonat
Der Embryo wird als Frühgeburt tot ausgestoßen und ist selbst hochinfektiös.
Dies gilt hauptsächlich, wenn sich die Mutter im Stadium I oder II der Lues befindet.
In einem späteren Stadium wird das Kind lebend mit folgenden Manifestationen der Lues geboren:
- chronischer, blutig-eitriger Schnupfen
- erregerhaltige Blasen auf der Haut, besonders Handteller und Fusssohlen
im Schulalter:
- Tonnenzähne
- Hornhautentzündung
- Innenohrschwerhörigkeit (Hutchinson Trias)
- Sattelnase und Verkrümmung der Tibia