ist die bösartige Erkrankung der weißen Blutkörperchen durch Proliferation der blutbildenden Stammzellen.
Man unterteilt in chronische und akute Leukämien, lymphatische und myeloische Leukämien und reifzellige und unreifzellige Leukämien.
Ursachen: Ionisierende Strahlung, Zytostatika (!), bestimmte Viren und genetische Disposition
Unterteilung
Akute, lymphatische Leukämie (ALL)
- ist die Leukämie des Kindesalters. Heute besteht eine hohe Heilungsrate durch moderne Chemotherapie.
Akute, myeloische Leukämie (AML)
- ist die Leukämie des Erwachsenenalters. Sie hat eine sehr ungünstige Prognose. Der Tod kann aus voller Gesundheit schon nach wenigen Tagen eintreten. Auch die zunächst erfolgreiche Chemotherapie bringt oft nur kurze Zeit eine Besserung.
Chronisch, lymphatische Leukämie (CLL)
- tritt meist im fortgeschrittenen Alter auf. Die Krankheit hat sehr unterschiedliche Malignitätsgrade: von hoher Malignität bis hin zu "kein Behandlungsbedarf". Sie geht häufig einher mit generalisierter Lymphknotenschwellung und Hautveränderungen.
Chronisch, myeloische Leukämie (CML)
- geht einher mit einer dramatischen Vermehrung einer Leukozytenrasse, die reif ist. Gleichzeitig beobachtet man eine riesige Milzschwellung bis ins kleine Becken.
Weitere Symptome sind:
- Schmerzen hinter dem Sternum, unklare Gastritis
- man findet das Philadelphia-Chromosom
- Anämiezeichen, Blutungsneigung
- Infektanfälligkeit (z.B. therapieresistente Tonsillitis)