ist eine bösartige Erkrankung des lymphatischen Gewebes. Ihre Ursache ist unbekannt. Die Krankheit trifft bevorzugt Männer.
Symptome
- Beginnt meist mit einer einseitigen Lymphknotenschwellung im Halsbereich oder Mediastinum.
- Der Lymphknoten ist schmerzlos und nicht verschieblich. Er fühlt sich derb an, wie ein "Kartoffelsack".
Die Krankheit zeigt häufig Allgemeinsymptome, wie:
- Abgeschlagenheit, Nachtschweisse, Gewichtsverlust
- wellenförmiges Fieber
- generalisierten Pruritus
- Hepatosplenomegalie
- schliesslich den berühmten, dennoch seltenen Alkoholschmerz
Die Diagnose erfolgt über eine Biopsie der Lymphknoten und die Sternbergschen-Riesenzellen bzw. die Hodgkin-Zellen.
Die Krankheit ist in 4 Stadien unterteilt:
- Befall eines Lymphknotens, meist am Hals
- Befall mehrerer Lymphknoten, jedoch auf einer Seite des Zwerchfells
- Befall mehrerer Lymphknoten, auf beiden Seiten des Zwerchfells
- Befall extralymphatischen Gewebes, d.h. der Organe oder des Knochenmarks
Die Krankheit ist heute durch die moderne Chemotherapie zu fast 90% heilbar.