Gicht

ist eine Stoffwechselstörung, bei der aufgrund eines Anstieges des Harnsäurespiegels im Blut Harnsäuresalze im Organismus abgelagert werden. Bevorzugt sind dabei die Gelenke (Großzeh- u. Fingergrundgelenk) aber auch verschiedene innere Organe betroffen.

Man unterscheidet 2 Formen der Gicht:
Harnsäure ist ein Endprodukt des Purinstoffwechsels. Purine, wie z.B. Adenin und Guanin, sind Bestandteile der Nukleinsäuren und damit der DNA bzw. RNA und kommen in allen menschlichen und tierischen Zellen vor.

Der Harnsäuregehalt im menschlichen Organismus setzt sich aus 2 Anteilen zusammen:

Endogene Harnsäureproduktion
Exogene Harnsäureproduktion
Primäre Gicht
Sekundäre Gicht
Symptome
Chronische Gicht
Komplikationen