Eine Entzündung ist ein Prozess, in dem das lebende Gewebe auf eine Schädigung reagiert.
Der Organismus ist bemüht, den Schaden so schnell wie möglich abzugrenzen, um eine Heilungsphase herbeizuführen.
Die akute Entzündung ist gekennzeichnet durch
- Rubor (Rötung)
- Calor (Wärme)
- Tumor (Schwellung)
- Dolor (Schmerz)
- Funktio laesa (Funktionseinschränkung)
Bei einer Wunde kommt es zu:
- Hyperämie = Reaktion auf eine Entzündung
- Exsudation = verstärktes Auftreten von eiweißreicher Flüssigkeit aus den Gefäßen in das interstitielle Gewebe
- lokale Schwellung = bewirkt eine Verdünnung toxischer Substanzen, durch Fibrinablagerung wird die Wundheilung beschleunigt und die Ausbreitung von Bakterien verhindert
- Emigration von Leukozyten, Granulozyten, Monozyten und Lymphozyten
durch die Bildung von Granulationsgewebe hierdurch bilden sich vermehrt neue Kapillarschlingen.
Dieses Granulationsgewebe wird später durch Narbengewebe ersetzt.