ist ein plötzlicher Verschluss eines Gefäßes durch einen losgelösten Thrombus.
Ein Embolus, der aus dem linken Herzen oder den großen Arterien stammt, gerät in die Arterien des Körperkreislaufes und kann zu Embolien führen
- im Herz und Gehirn (70%)
- in den Gliedmassen (20%)
- in den Eingeweiden z. B. Niere, Milz oder Darm
Venöse Embolien sind wesentlich seltener anzutreffen.
Liegt der Ursprung des Embolus in den Venen, so wandert dieser durch die Hohlvene über die rechte
Herzhälfte in die Lungenschlagader (Lungenembolie).
Ursachen
- z.B. rheumatische Herzkrankheiten mit Vorhofflimmern, Herzinfarkte mit wandständigen Thromben, Endokarditiden oder Aneurysma
- Gefäßwandveränderungen bei Arteriosklerose und deren Risikofaktoren, wie Rauchen, Hypertonie, Diabetes mellitus, Adipositas sowie das Vorliegen von Venenerkrankungen, wie Venenentzündungen oder Varizen
Symptome
- plötzlich auftretender Schmerz
- eine Embolie der Extremitäten ist bei Befall einer großen Arterien durch die "6 P"
- charakterisiert: Pain (Schmerz), Paleness (Blässe), Paresthesia (Gefühlsstörung), Pulslessnes (Pulsausfall), Paralysis (Lähmung) und Prostation (Schock)
- eine Lungenembolie ist durch plötzliche Dyspnoe, Tachypnoe, Tachkardie, Hypotonie und Kreislaufschock gekennzeichnet
Komplikationen
Die Komplikationen sind vom Ort der Embolie abhängig.