Bei einem Patient unterscheidet man seine Atmung jeweils nach Erkrankung.
Dyspnoe = subjektive Atemnot
Orthopnoe = schwerste Atemnot auch in Ruhe
Bradypnoe = verlangsamte Atmung, z.B. bei Opiatvergiftungen
Tachypnoe = beschleunigte Atemfrequenz, z.B. bei Fieber, körperlicher Belastung oder
Sauerstoffmangel
Eupnoe = die unbewusste, normale Ruheatmung
Apnoe = fehlende Atmung, Atemstillstand
Cheyne- Stokes- Atmung
- Rhythmische Atmung mit zunehmender und abnehmender Atemtiefe und Atempausen. Tritt auf bei schwerer Schädigung des Atemzentrums z.B. durch Urämie, Vergiftungen oder nach einem Apoplex. Tritt auch im Schlaf bei Personen, die in grosser Höhe leben auf.
Biotīsche Atmung
- Chaotische Atmung unterschiedlicher Tiefe mit unregelmässigen Atempausen. Tritt ebenfalls bei schweren Hirnschädigungen unterschiedlicher Ursache und bei Frühgeborenen auf.
Kussmaul Atmung
- Regelmässige, besonders tiefe Atemzüge bei Reizung des Atemzentrums durch eine Azidose. Kommt vor beim urämischen und diabetischen Coma.
Geht oft in Cheyne-Stokes-Atmung über.